Filmvortrag Bike2Boat von und mit Olaf Obsommer am Samstag 7. November 2020

Abenteuer Kajak „Bike2Boat“ – Filmvortrag von und mit Olaf ObsommerCH-Premiere
Samstag 7. November 2020
Beginn: 20.00 Uhr, Saal Hotel Metzgern, Sarnen
Saalöffnung: 19:30 Uhr / infolge Covid-19 Reservation erwünscht

Bike2Boat – Eine klimaneutrale Reise mit Fahrrad und Kajak über die Alpen

Das neue Vortragsprogramm des preisgekrönten Filmemachers und Abenteurer Olaf Obsommer zeigt klimaneutrales Reisen von der Haustür weg. Fahrrad statt Flieger, Zelt statt Zimmer. Drei Wochen war das Team im Sattel und im Boot unterwegs. Die Fakten sprechen für sich: 800 Km und 8000m Höhenmeter wurden geradelt und 10 der besten Wildflüsse der Alpen gepaddelt.

Reservationen infolge Covid-19 erwünscht:
mspichtig@kcobwalden.ch
Telefon 079 768 40 75

Sollte die Veranstaltung kurzfristig wegen Covid-19 abgesagt werden müssen, wird dies auf www.kcobwalden.ch publiziert. Saalbeschränkung max. 100 Personen. 1.5m Abstand kann nicht überall eingehalten werden; es werden Kontaktdaten für das Contact-Tracing erfasst. Wir appellieren an die Eigenverantwortung jedes Einzelnen zur Eindämmung des Coronavirus.

Als Veranstalter müssen wir besonders gefährdeten Personen auf das potenzielle Risiko der Veranstaltung aufmerksam machen. Dies gilt insbesondere für Menschen ab 65 Jahren sowie Personen, die folgende Erkrankungen aufweisen: Bluthochdruck, Diabetes, Herz-/Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen, Krebs. Des Weiteren müssen sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer über allgemeine Schutzmassnahmen wie Händehygiene, Abstand halten oder Husten- und Schnupfenhygiene informieren (Siehe Infos). Personen, die krank sind oder sich krank fühlen, werden aufgefordert, die Veranstaltung nicht zu besuchen.

Filmvortrag Abenteuer Kajak „Tibet“ von und mit Olaf Obsommer Sa 2. November 2019

Abenteuer Kajak „Tibet“ – Filmvortrag von und mit Olaf Obsommer
Welt-Premiere
Samstag 2. November 2019
Beginn: 20.00 Uhr, Saal Hotel Metzgern, Sarnen
Saalöffnung: 19:30 Uhr / kein Vorverkauf

Tibet – Come Hell Or High Water

Das Ziel des neunköpfigen Teams um Filmemacher und Kajaklegende Olaf Obsommer war ambitioniert: die Wildflüsse auf dem Dach der Welt zur Monsunzeit zu erkunden.

Mit an Bord des Dream-Teams war die Extremkajak-Weltmeisterin und Vizeweltmeisterin im Kanuslalom, Nouria Newman aus Frankreich, sowie der Deutsche Adrian Mattern und Bren Orton aus England – beide zählen zu den zurzeit besten Wildwasser-Paddlern der Welt. Auch Altstar Jochen Lettmann (Bronzemedaillengewinner Olympische Spiele 1992) trug zur Stärke und Vielseitigkeit des Teams bei. Komplettiert wurde die Expedition durch die Youngsters Andi Brunner aus Österreich und die beiden Italiener Giordino Farina und Matthias Deutsch. Der erfahrene Expeditionsleiter Thilo Wietzke, ebenfalls aus Deutschland, lenkte geschickt die Fäden hinter den Kulissen und im Wildwasser.

Im touristisch kaum erschlossen Osten Tibets wurde die Gruppe der neun Gefährten immer wieder ausgebremst. Sei es durch schlechte Straßenzustände, Muren und Erdrutsche oder durch die Willkür der chinesischen Polizei. Doch allen Widrigkeiten zum Trotz gelang es den Extremsportlern immer wieder, mächtige und spektakuläre Stromschnellen im XXL-Format mit ihren Kajaks zu bezwingen.

Das Programm von Olaf Obsommer ist vielseitig, unterhaltsam und fasziniert alle Zuschauer – egal ob selbst paddelverrückt oder einfach nur reisebegeistert.

Beim Filmvortrag wird Olaf aus dem Nähkästchen plaudern und – immer mit einem Augenzwinkern – von den vollbrachten Heldentaten berichten.

Zuschauerstimmen

»Gestern beim Filmvortrag von Olaf Obsommer in Köln gewesen: entspannte Atmosphäre und wunderbare Bilder. Paddlerherz, was willst du mehr? Wenn jetzt nur nicht die Reisesehnsucht wäre …«

»Sehr genialer Filmabend letzten Samstag! Nur eins geht mir nicht mehr aus dem Kopf: das Lied von deinem Galapagos-Film. Wie ist denn da der Titel bzw. Interpret?«

»Beeindruckende Aufnahmen, must see!«

»Dein Vortrag gestern im KuKo war echt super. Danke!«

Der Referent

Seine erste Paddeltour erlebte Olaf Obsommer 1970 auf dem Rhein – im Bauch seiner Mutter. Inzwischen blickt er auf mehr als 30 Jahre Wildwasser-Erfahrung zurück, gesammelt auf den schwierigsten Flüssen der Erde. Seine bisherige Kajak-Karriere verlief aufgrund seines umsichtigen Paddelstils unfallfrei.

Zahlreiche Erstbefahrungen in Norwegen und auch im Alpenraum sind Olafs Engagement zu verdanken. Heute gilt Olaf Obsommer als einer der erfahrensten Expeditionsleiter. Olaf organisierte unter anderem Kajak-Expeditionen nach Grönland, Kanada, Pakistan, Ecuador, Chile, Sibirien, Gabun, Indien, Tibet, Tadschikistan und Kirgisistan. Ihm und seinen Teams gelangen spektakuläre Erstbefahrungen in Indonesien, Norwegen, Türkei, Malawi, Mexiko und Island.

Viele Aufnahmen von Olafs Abenteuern sind in den letzten Jahren im deutschen Fernsehen (ZDF, RTL, NTV, N24, SAT1, BR3) hoch- und runtergelaufen. Prädikat »sensationelle Action- und Naturaufnahmen«, so die einhellige Meinung der Sender. Seine Werke wurden mehrfach auf diversen Filmfestivals ausgezeichnet.

Olaf Obsommers Filmproduktionen faszinieren Wassersportler und Nichtpaddler gleichermaßen. Für seine Gäste fängt er traumhafte Landschaften, paradiesische Wildflüsse und atemberaubende Aktionen auf der ganzen Welt ein. In seinen Live-Reportagen berichtet er in entspannter und humorvoller Atmosphäre über seine Expeditionen und den sportlichen und logistischen Weg dorthin.

Filmvortrag Abenteuer Kajak – Island & Indien

von und mit Olaf Obsommer
Samstag 3. November 2018
20 Uhr, Saal Hotel Metzgern, Sarnen
Eintritt Fr. 15.00
Saalöffnung 19:30 uHR / KEINE sITZPLATZRESERVATION

 

 

Trailer „Island & Indien – Filmtour“ auf Vimeo https://vimeo.com/236296416

20 Jahre »Abenteuer im Kajak« – zum Jubiläum seiner Filmtour präsentiert Olaf Obsommer ein Programm der Gegensätze: Nach einer eiskalten Winterreise nach Island geht es in den tropischen Süden Indiens.

 Island – Eisiger Tanz mit dem Götterfall

Die Wasserfälle im Norden Islands sind schon im Sommer eine Herausforderung für wagemutige Wildwasserpaddler. Wie verrückt muss man da erst sein, diese im Winter zu versuchen?

Anfang März sind Matze Brustmann, Adrian Mattern, Jobst Hahn und der vierfache Extremkajakweltmeister Sam Sutton aus Neuseeland zum bekannten Goðafoss gereist, um das Außergewöhnliche zu wagen. Am »Fall der Götter« gelangen dem Quartett binnen mehrerer Tage ein Dutzend erfolgreiche Fahrten auf den unterschiedlichsten Routen – darunter die Erstbefahrung des 14 Meter hohen Hauptfalls in Strommitte im Winter.

»Vom fehlenden Gefühl in den Händen einmal abgesehen, ist eine Befahrung kaum schwieriger als im Sommer«, so der Münchener Paddler Matze Brustmann im Anschluss. »Kommt man allerdings in Schwierigkeiten und gerät am Fuße des Wasserfalls in eine tückische Unterströmung, tickt die Uhr unerbittlich.« Damit eine Rettung im eisigen Wasser sichergestellt war, befanden sich stets zwei Paddler im Kajak unterhalb des Wasserfalls in Bereitschaft, um ihren Kameraden im Notfall zur Hilfe kommen zu können. Pech hatte allerdings der Kiwi Sam Sutton, der gleich am ersten Tag aus zwölf Metern Höhe auf einem Eisblock landete, der aus dem Kehrwasser in die Strömung geraten sein musste. Statt meterweit abzutauchen, war der Bremsweg extrem kurz und schmerzhaft. Die daraus resultierende Rückenprellung zwang Sutton fortan zum Zuschauen.

War das Wetter anfangs noch unplanmäßig frühlingshaft mit sieben Grad, Wind und Regen, verwandelte sich der Goðafoss innerhalb einer Woche bei Dauerfrost und steten Schneeschauern in ein wahres Wintermärchen – ganz so, wie es sich Michael Neumann, Fotograf und Initiator des Projekts, gewünscht hat. »Island ist schon im Sommer einmalig schön, doch wenn Väterchen Frost und Frau Holle die Kontraste auf ein Minimum reduzieren, ist Island Balsam für die Seele und Zucker für die Augen.« Als am letzten Tag für die finalen Dreharbeiten nochmals die Route in Strommitte in Angriff genommen wurde, war die Anfahrt durch einen eisgesäumten Kanal bereits auf einen Meter zusammengeschrumpft und das Wasser hatte die Konsistenz eines Smoothies angenommen – nur kälter …

Indien – Monsun und Bürokratie

Der Bundesstaat Kerala im Südwesten des Landes hat in der Regenzeit Potenzial für gleich mehrere Paddlerleben. Doch die größte Herausforderung ist, überhaupt aufs Wildwasser zu kommen – denn die Mühlen der indischen Bürokratie mahlen langsam und unberechenbar.

Völlig weiß ist Kerala auf der Paddlerlandkarte schon länger nicht mehr: Bereits zum siebten Mal fand Ende Juli in Kodanchery das »Malabar River Festival« statt, Asiens größtes Kajakevent lockt mit einem üppigen Preisgeldtopf jedes Jahr einige der besten internationalen Wildwasserpaddler an. Auf unterschiedlichen Flüssen messen sich Profis und lokale Amateure in den Disziplinen Freestyle, Slalom, Boatercross und Downriver Sprint. Für Olaf Obsommer und sein Team – Thilo Schmitt, Philip Baues, Manuel Arnu, Quinn Cornell und Nouria Newman – sollte das Festival der perfekte Auftakt sein für einen Erkundungstrip in die Dschungel-Wildwasserwelt Keralas.

Die Tourismusbehörde hatte dem Team die bestmögliche Unterstützung zugesagt: einen Van samt ortskundigem Fahrer und vor allem Hilfe bei den nötigen Permits, um zu den Flüssen zu gelangen. Doch scheinbar waren die zuständigen Behörden wegen des ungewöhnlich starken Monsuns alarmiert. Vor Ort schien es ein Ding der Unmöglichkeit, Genehmigungen zu bekommen. Und auch sonst schien der Trip unter keinem guten Stern zu stehen: Wegen einer akuten Gehörgangsantzündung musste Philip frühzeitig die Heimreise antreten. Mit viel Beharrlichkeit und Tatendrang gelang es der verbliebenen Crew am Ende doch noch, dem widerspenstigen Kerala einige Erstbefahrungen und spektakuläre Flusskilometer abzuringen.

Dass es weitaus größere Sorgen als bürokratische und kulturelle Hindernisse für Kajaktouristen gibt, zeigte sich auf dramatische Weise, nachdem das Team längst wieder zu Hause war. Der Monsun steigerte sich zum stärksten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Durch die Jahrhundertflut verloren mehr als 350 Menschen ihr Leben, Hunderttausende ihre Häuser und Existenzen.