• martinafliri

25.-26. FEBRUAR 2017 KCO Meienalp

Am Wochenende des 25. Februar brach der Morgen mit einem gleissend hellen Licht an. Der Tag versprach ein sonnig warmer zu werden. Die Berge rufen, wenn auch mit wenig Schnee. Die Strassen waren denn auch gestopft voll. Es hatten wohl auch andere die Idee, das Wochenende in den Bergen zu verbringen. Die Fahrt von Freiburg her in die schöne Bergewelt der Innerschweiz dauerte infolgedessen viel länger als erwartet. Aber die obwaldner Kanufreunde sind wirklich die besten, die man finden kann. Martin Bont und sein treues Hündchen Stella haben auf mich gewartet und zusammen traten wir die Wanderung auf die Meienalp an. Wir starteten gleich Obehalb Schoried und ausgerüstet mit einer einfachen Karte, machten wir uns auf den Weg zu dieser kleinen Hütte am Hang, über die ich schon so viel gehört, aber noch nie gesehen hatte. Die Sonne tauchte die Bergwelt in ihre schönsten Farben, ein blauber Himmel gab den Blick frei auf Bergflanken und unzählige Bergsptizen. Wir kamen schon recht ins Schwitzen. Bald trafen wir auf die Autos der vorangegangenen Wanderer und Skitoüreler und nicht lange danach stiess auch noch Foxi zu uns. Genau im richtigen Moment, um uns den letzten, versteckten Weg zur Hütte zu weisen. Von weitem winkten Hände aus den Fenstern und was für ein Willkommen nach diesem langen Weg von Freiburg und der Wanderung. So macht sich der Weg bezahlt, bei so einer fröhlichen, lieben Gesellschaft. Das Essen liess auch nicht lange auf sich warten. Ein Dank an die Köche. Es gibt keinen besseren Ort für ein Fondue als in einer Hütte in den Bergen. Nach vielen weitern Gläsern, Gesprächen, Sprüchen und Weisheiten war es auch für die standfestesten unter uns Zeit, das Lager aufzusuchen. Auch für die brave Stella gab es ein Plätzchen, welche sie bis zum Erwachen Ihres Herrchens nicht verliess. Hugo weckte uns mit einem bruzelnden Feuerchen und dem Geschmack von Kaffee. Bald schon rief es von draussen und mit Freude begrüssten wir Ariette, Erika und Helen. Sie machten es sich auf dem Bänkli draussen gemütlich und das war Stella dem Hündchen sehr lieb, weil sie doch meistens jemanden fand, der ihr das Stöckchen zuwarf. Gestärkt durch das Frühstück war dann die Wanderung auf den “Gipfel” angesagt. Was für eine Aussicht. Schön. Nach dem Mittagessen war es dann schon bald wieder Zeit, zu packen und dem Meienalp-Hüttli auf ein Jahr auf Wiedersehen zu sagen. Es kam mir vor, wie die Reise aus einer anderen Welt, wie wir langsam wieder in die grünen Matten und belebten Strassen von Alpnach zurückfuhren.


Danke, allen Bergfreunden und -freundinnen. Auf ein nächstes Mal! H.K.





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